Mittwoch, 21. August 2019
Report #68
Ich lebe noch. Zustand kritisch. Zumindest aeelisch.
Wie füttert ihr eure Seele?

Alles fühlt sich an wie verlieren, jeder noch so kleine Moment wie eine Niederlage. Ich trinke wieder mehr. Zu viel.

Ich habe mir reihenweise Bücher bestellt, doch komme nicht zum lesen. Mir fehlt die Muße, ich bin zu aufgewühlt und dazu noch zu viel zu tun. Arbeit und Uni, Uni und Arbeit.

Ich bin auf der verzweifelten Suche nach einem Anker und meiner Kreativität. Aber ich weiß nicht wo es ist. Irgendwie wieder mehr fühlen.

Das Problem ist, dass Besserung nicht in Sicht ist. Glaube ich. Fühle ich. Ich bräuchte mehr Hoffnung, mehr Zuversicht.

Irgendwie mehr Leben.

Aufgewühlte Grüße mit ganz viel Liebe,
Kas

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Alkohol hilft ja nicht.. Also.. Schokolade und schreiben, ganz viel schreiben.. Das ist zumindest kreativ und wenn man sich darauf einlässt auch ein Anker. Dort geht nichts verloren. Jeder einzelne Buchstabe ist dir treu ergeben und läuft nicht fort..

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Seele füttern.... Ich glaube mit Musik. Musik hilft immer. Lautes mitsingen, egal wie schief...
Rausgehen hilft. Sich aufraffen, laufen gehen, unter Leute kommen. All das hilft. Vielleicht mit jemandem reden. Alles von der Seele reden, was einen beschäftigt.
Aber auch Tage, an denen man einfach nichts tut und eine Serie nach der anderen schaut.

"Do the things you think you cannot do."
Es ist nicht immer einfach. Aber meist sind es die besten Ideen und Momente, obwohl man dachte, dass man nicht kann, nicht will, lustlos ist.... Probiere es aus. Entdecke dich neu. Entdecke deine Stärken und Talente neu. Auch das ist Futter für die Seele.

Das Leben ist 'ne Berg- und Talbahn. Es ist nicht immer schön. Aber es ist auch nicht immer schlecht. Das muss man sich immer vor Augen halten.

Aller Liebste Grüße
Lanika

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die intensität, die ich brauche, um mich lebendig zu fühlen, wirft das leben auch nur sehr selten ab. das gute ist, man gewöhnt sich dran. zumindest seit ich arbeite, bin ich meist zu erschöpft, um mir den kopf zu zerbrechen.

an den wochenenden kommt die sehnsucht dann manchmal hoch, wie gestern, als mein freund nicht da war (ich frage mich ja bisweilen, wie ich wochenende ohne den früher rumgekriegt habe). ein konzert am anderen ende der stadt, eines der wenigen, die mich interessiert hätten, aber keine motivation, sich aufzubrezeln, in die s-bahn zu setzen und hinzugurken. enttäuscht über die eigene gelangweiltheit gewesen.

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