Mittwoch, 11. Januar 2017
Report #26 - Maschinerie
Neues Jahr, neues Glück.
Wie es mir geht? Hervorragend, eigentlich.
Warum?
Es fühlt sich gut an. Irgendwie.

Gerade habe ich mir ein Bier aufgemacht, obwohl noch so viel Arbeit auf mich wartet. Es ist absolut stressig momentan. Ich versinke im Stress. Aber es fühlt sich trotzdem gut an.

Ich halte mit einigen meiner Vorjahresvorsätze noch durch. Aber darum geht es überhaupt nicht. Es geht um den Impuls, den Antrieb.

Normalerweise würde ich verzweifeln. Vielleicht werde ich es auch noch. Aber bisher geht es mir noch gut. Ich weiß, dass es nur eine Phase ist. Der Stichtag ist der 31. März. Dann endet das Semester, alle Prüfungen und Projekte sind vorbei und auch meine Arbeit an der Universität endet dann vorerst.

Aber ich weiß auch, dass ich so unglaublich viel mitnehmen werde aus dieser Phase. Auf allen Ebenen. Es fühlt sich an wie eine komplexe, mysteriöse Maschine, die vorher nutzlos war und bei der urplötzlich alles auf besondere Art ineinander greift. Eine Art Sinnstiftung. Man mag lachen über den Vergleich, aber für mich ergibt es Sinn. Es passieren Dinge, es ergeben sich gute Sachen in allen Richtungen. Und es fühlt sich verdammt gut an.

Ich weiß nicht wo es schlussendlich hinführt, aber ich glaube, es wird besser sein. Es heißt nur zusammenreißen, durchbeißen, durchhalten. Keine Zeit zum Jammern. Es wird großartig sein.

Kas

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